Logbuch - SY Nuepi

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Taufe !

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Es ist soweit! Wir liegen am Steg und jetzt wird unser Schiff getauft.
Von unserer Familie ist der Älteste mit Frau und Kindern da. Unsere Freunde, die hier in der Marina mit ihren Schiffen sind,
ebenfalls.

Die Taufpatin, also die Capitana, hat genug Sekt um zuerst denn "alten" Namen abzuwaschen und dann die Taufe vorzunehmen.

Tauftext:

Das Schiff wurde 1978 in der Werft Simon Gronheim gebaut und seit 2005 stand es hier in der Ocean Marine
und wurde von uns umfangreich saniert und renoviert.

Ob die Sonne schien oder die Bora blies, ob es regnete oder so kalt war, daß wir heizen mußten, nichts hat uns davon abgehalten
jedes Jahr ein Stück weiterzumachen. Dabei hatten wir auch immer wieder Helfer, bei denen wir uns herzlich bedanken.

Jetzt hat sie es endlich ins Wasser geschafft und bevor wir losfahren wollen wir sie natürlich taufen.

Ich taufe dich auf den Namen Nuepi. Nuepi bedeutet Wind und der soll dir stets günstig wehen.
Ein guter Stern möge stets dich leiten, auf allen Fahrten dich begleiten, damit auch noch in vielen Jahren
erleichtert alle hier an Land erfahren, daß Schiff und Mannschaft unversehrt von ihrer Seefahrt zurückgekehrt.
Ich wünsche der Mannschaft allzeit gute Fahrt und dir stets mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.  
Ich grüße dich mit hipp, hipp, hurra!

....und dann reichlich Sekt am Bug vergossenen.

Geschafft. Sie schwimmt, alles ist dicht, sie ist getauft und wenn es jetzt noch die bestellten Schrauben nach Italien schaffen kann die Wasserpumpe installiert werden und los geht`s !! Mei tut das gut... endlich..

Zum Abschluß gab es natürlich Sekt und Häppchen für Alle und viel Geplauder und Lachen.
Schee war`s, Danke an Euch!

(4 Bilder)


Glück gehabt - Sonne lacht!

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Pünktlich zum Kranen hört der Regen auf. Puuh.
Sohn und Familie kommen von Grado rüber und waren dabei. Freunde und Bekannte vom Platz ebenfalls.
Alles klappt. Schiff geht ins Wasser. Was für ein Moment!
Endlich - Endlich nach Jahren von Arbeit, Staub, Dreck und auch Frust. Sie schwimmt und alles ist dicht!!

Wir fahren raus - drehen eine kleine Runde aufm Kanal und legen zm ersten Mal seit vielen Jahren wieder an!

Alle haben mitgefiebert und wir hatten eine schöne, fröhliche Schiffstaufe!



Es wird spannend

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Jeden Tag a bissle mehr...
Morgen ist Krantermin - sofern das Wetter mitmacht. Starker Regen ist angesagt - dann wird nicht gekrant!
Wir bereiten alles was möglich ist vor. Anne hat die letzten Bezüge fürs Cockpit fertig. Die letzten Stellen am Rumpf mit blauer Farbe ausgebessert.  Segelabdeckungen zugeschnitten und zu nähen begonnen. Schiff aufgeräumt, Gästekabinen gerichtet, Sohnemann mit Familie wird ein paar Tage auf dem Schiff bleiben.

Anker hochgezogen, Taue vorbereitet, alles ready für den Kran. Liegeplatz ist mit Peters Hilfe (er spricht italienisch) organisiert, bei Sergio nebenan (er spricht nur italienisch) für 50 Euros / Tag.


weiter im Text......

Herausgegeben von in Erlebnis ·
..bzw. mit der Arbeit.
Nach ein paar kleinen Reparaturen den Trinkwassertank gründlich gespült.
Isolierung vervollständigt. Dazu mußte auch die Verkleidung vom Boiler abgebaut werden. Dafür muß auch der Niedergang weg und ein Ersatzausgang durch die achtere Decksluke geschaffen werden.
Motorraumlüfter bestellt und eingebaut. Läuft. Defekte Decksbeleuchtung am Besan demontiert und neue LED-Lampe angebaut. Brennt.
Roststellen geschliffen und mit Zinga grundiert. 2 x Prekote und dann 2 x Toplack.
Heftiger Wind war angesagt, also Sonnenschutz runter. Anne hat Fenderstrümpfe genäht. Fender aufgepumpt. Um den Bock herum aufgeräumt, wir wollen das Schiff auf dem Bock versetzen lassen um unterm Kiel und unter den Stützen fertig streichen zu können.

Versetzen hat gut geklappt. Steht wieder auf dem alten Platz. Beschichtungen unterm Kiel und am Rumpf gestrichen.
Renovierung vorderes Bad weiter voran gebracht. Boden geschliffen und gestrichen. Fensterrahmen (Luken) eingebaut, Luken eingebaut.
Drückende Hitze. Jeden Tag ein bissle mehr.
23.7. Ein Blitz ein Knall, dann hat es losgeprasselt! Irre! Die andere Straßenseite war nicht mehr zu sehen. Zum Glück haben wir den Wetterbericht verfolgt und vorher alles in Sicherheit gebracht.

Sonntag mit Sohnemann und seiner Familie, die machten Urlaub in Grado, am Strand verbracht. Abends in Aquilea, in der Bar bei der Kirche lecker gegessen, Nebenan Freiluftvorführung, eine Sängerin (klassiche Musik) mit Instrumentalbegleitung. War schön.

Vorderes Bad, Boden etc. gestrichen, Holzwände geschliffen und lackiert!

Wichtig: Krantermin - am 04.8. 10 Uhr geht es ins Wasser! Juhuuu!



Juli 2020 - Pläne ändern sich

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Abgetaucht im Motorraum. Die Reste der alten Isolierung rausgerissen und entsorgt.
Die neuen selbstklebenden Iso-matten eingebaut, so daß der gesamte Boden Salon/Motorraum isoliert ist. Die Seitenwände mit Schalldämmatten beklebt und alles zusammengebaut. Näheres und Bilder unter Rubrik Refit.

Dieselfilter getauscht. Am Wasserabscheider Schauglas ersetzt. Motorentlüftung hat leider nicht geklappt. Maschine sprang nicht an.
Mechaniker organisiert. Danke Denis! Eine Stunde später läuft unser Diesel wie eh und je. Profi halt.
Aber oh Schreck! Wasserpumpe undicht. In D bestellt, nach wenigen Tagen eingetroffen. Sofort den Einbau in Angriff genommen.
Überraschung (!) - das Gehäuse der neuen Pumpe ist dicker als das der Alten und nun die Schrauben zu kurz. Erster Gedanke, kein Problem, nehmen wir halt andere längere Schrauben. Denkste...

Das sind Zollschrauben! Kein Bekannter, kein Mechaniker, keine Werkstatt hier hat Zollschrauben! Was nun?
Sohnemann in der Heimat weiß Rat. Online-Schrauben.de ! Dort arbeitet eine Frau T. Was soll ich sagen? Sehr freundlich, hilfsbereit und absolut kompetent mit einem Wissen über Schrauben, zum träumen! Am Telefon Längen, Anzahl Gewindegänge, Steigung usw. mit Schieblehre gemessen und festgestellt,  wir brauchen amerikanisches Grobgewinde in Zoll. Schrauben bestellt, Zustellung war dann noch ein Problem seitens des Paketdienstes, sind dann am 7.8. angekommen, aber haben Schrauben perfekt gepaßt! Danke Frau T.! Empfehlenswert!

Schiff zum Kran gefahren und versetzt. Rumpfbeschichtungen fertiggestellt.

Bad achtern alle Anschlüße fertiggestellt und in Betrieb genommen. Im Bad mitschiffs  Luken eingebaut, eine Neue und eine Aufgearbeitete, die Bodenflächen fertig gestrichen, Wände geschliffen, erste Lackierung gemacht.   

Im Wassertank ein paar kleine Beschichtungsmängel repariert. Alle technischen Einrichtungen getestet.
Und prompt ein neues Manko. Lichtmaschine lädt nicht. Jedenfalls zeigt Amperemeter keinen Ladestrom. Geht garnicht!
Was nun? Termin für Kran ins Wasser steht fest. 4.8.2020 um 10 Uhr. Also wieder rumfragen wer sowas prüfen und richten kann.
Zum Glück hat man inzwischen Freunde die wieder welche kennen und die auch italienisch sprechen. Aber August ist Ferienmonat in Italien!

Chefin hat neue Überzüge für das Cockpit und für unsere Sitzflächen in der Achterkabine genäht. Eine Abdeckung für Groß- und Besansegel. Eine weitere für den AB und die Niedergangsklappe. Darunter wasserdichte Hülle aus flexibler Folie.

Auch die Reisepläne leiden. Peters Frau hat Probs mit der Schulter. Gemeinsam Kroatien bereisen geht also nicht.... Sehr schade!
Die Beiden sind Kroatienkenner und wollten uns vieles zeigen.

Ansonsten viele nette Begegnungen, gemeinsames grillen oder "Tafeln" auf einem der Schiffe. Viel Lachen und Spaß. Besuche von Markt und Flohmarkt in Gradisca. Ein Erlebnis.   




Angekommen...

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Gegen 18.30 Uhr in MF angekommen. Ab München Regen, bis nach Italien. Keine schöne Fahrt diesmal.
Am Freitag erstmal das Schiff abgespritzt und geputzt. Diesmal viele kleine Lackschäden, zum Teil abgeschabt. Vermutl. Plane und Seile im Sturm. Hatte uns ja Mariusz per Nachricht und Bilder schon mitgeteilt. Sonnenschutz aufgebaut und einkaufen.
Samstag Auto und Hänger ausgeräumt. Zum Glück ist alles trocken geblieben. Hat sich unser Verpackungsaufwand gelohnt. Vorallem unsere neuen Matratzen haben den Transport trocken überstanden.

Sonntag verbummelt.

Montag Start für die Motorraum isolierung. Alt raus, neu rein.....


25.Juni 2020 - Wir dürfen los!

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Endlich lassen es die Coronaregeln zu, wir können los. Auto vollgepackt, Anhänger beladen und wir sind startbereit.
Ne Menge Zeug`s muß mit: das Gerüst für Arbeiten am Rumpf, die neue Rettungsinsel, unser neuer AB, das ganze Schallisolations-
material für den Motorraum und und und und...

Geplant ist, daß wir ungefähr 4 Wochen für die nötigen Arbeiten brauchen: Schallisollierung, Motorcheck, Dieselfilter ersetzen,
Impeller tauschen, Kühlboxen prüfen, Rumpf polieren und vieles mehr... Also jede Menge zu tun.
Schiff auf dem Bock versetzen um unter den Stempeln am Rumpf und unterm Kiel die fehlenden Beschichtungen zu streichen.

Anschließend Probefahrten im Golf von Triest und dann, zusammen mit Segelfreund Peter und Frau mit 2 Schiffen Richtung Kroatien starten.

Hoffentlich klappt es.



Ausgebremst....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
..haben uns die aktuellen Ereignisse.

Alles gut geplant und vorbereitet. Im Mai sollte es nach Italien gehen, letzte Arbeiten erledigen und dann ins Wasser. Endlich.
Neue Rettungsinsel, Rettungswesten, Ausrüstung, Außenborder und vieles mehr beschafft und Pläne für Probetörn und Tests überlegt und geplant.

Nun aber ist alles ganz "übern Haufen geschmissen". Nun heißt es erstmal abwarten wie sich alles entwickelt. Wann die Epedemie abklingt weiß niemand, wann die Beschränkungen aufgehoben werden logischerweise auch nicht.

Sehr schade. Wir freuen uns doch sehr auf die erste Probefahrt nach den langen Jahren der Abstinenz. Wir wappnen uns mit Geduld und erledigen halt viele Arbeiten zuhause.

Wir wünschen allen gute Gesundheit und gebt auf aufeinander acht.


Auf ein Neues....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Am Sontag, 05.05.2019,machten wir uns auf den Weg zum Boot. Im Gepäck jede Menge Ideen, Arbeit und
Pläne. Abfahrt um 8.45 Uhr, Ankunft 17.40 Uhr.

Die Fahrt verlief problemlos, allerdings ließ das Wetter Hoffnung auf Sonne und Wärme nicht aufkommen. Streckenweise hatten wir Regen und Schnee. Italien empfing uns mit grauen Wolken und starkem Wind - und Kälte!



Unser Schiff stand am gewohnten Platz, alte Bekannte konnten wir auch begrüßen, schnell das wichtigste Gepäck aus dem Auto raus und an Bord geschafft. Niedergang aufdecken und rein in die kalte "gute Stube". Dank Heizung schafften wir es noch eine angenehme Temperatur
zu bekommen.

Schon ging es mit der Arbeit los, Schrank auswischen, Betten richten usw.usw.... Was zum vespern hatten wir ja dabei und dann ab ins Bettchen..:-))

Gute Nacht.








Zusammenfassung Juli - Oktober

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: 2017
Versuche hier eine Zusammenfassung, einen Überblick zu geben was wir in 2017 noch so alles "angestellt" haben.
Details findet ihr in der Rubrik Refit und "Nuepi". Auch mehr Bilder.

Außer Arbeit ist da noch der Alltag, also kochen, essen, aufräumen, einkaufen usw... Das ist wie zuhause auch und kann jeder nachvollziehen.

Anne hat viel genäht. Aus Zeltstoff haben wir jetzt neue Sonnenverdecks. Für die Wanten hat sie Einschnitte mit Klettverschluß gemacht. Mal sehen wie haltbar das ist wenn es richtig windet. Eine Abdeckhaube für den Außenborder und für unsere Ankerwinde. Letztere hat uns ohne viel Aufhebens ein Werftmitarbeiter mit dem Gablstabler von unten "hochgereicht", so daß die im Nu wieder an ihrem Platz montiert werden konnte.

Am 24.7. hatten wir dann die Generalprobe für unser Sonnendach. Es regnete und windete wie "Harry". Aber alles hielt, nur die Klettverschlüße sind noch nicht das Gelbe vom Ei. Ein Einschnitt ist eingerissen, den hat die Capitana inzwischen wieder repariert und alle verstärkt. Wir denke über 2-Wege Reißverschlüsse nach.

Überhaupt hat das Wetter uns etliche Male Arbeit beschert indem wir bei Starkwind unser Sonnendach lieber abgebaut haben und am nächsten Tag wieder aufbauen durften....  Na ja, jedenfalls besser als kaputt -oder?

Während die Capitana unsere Sitzbankhölzer für das Cockpit aufgearbeitet hat, habe ich mich unserem Wassertank gewidmet.
D.h., Sie hat die Bretter gereinigt und mehrfach geölt, ich habe den Tank der mit Schlingerblechen unterteilt ist, gereinigt und die defekte alte Beschichtung so gut als möglich entfernt. Das ist ne üble Arbeit weil man im Liegen nur schwer an alle Stellen rankommt. In den Tank rein geht auch nicht, dazu ist er zu trotz des Volumens von 1.200 Litern zu klein. Sh. Bilder.
Anschließend den Tank mit Zementschlämme ausgekleidet. Fünf Anstriche oder anders ausgedrückt, 25 kg reinen Zement verarbeitet.
Heißt, streichen, trocknen lassen, wieder streichen, trocknen usw....

Auf dem Vorschiff alte Farbe entfernt, Grundiert und mehrfach gestrichen. Dichtungen und Deckel ( 3Stück) des Wassertanks gereingt und aufgearbeitet.

Am 18.8. kam ein Überraschungsbesuch. Freunde, Anita und Wolfgang, die Urlaub in Slowenien machten, fuhren einen Umweg nach Hause über Monfalcone und verbrachten das Wochenende bei uns. Toll war das, hat viel Freude bereitet.

Weitere Arbeiten an Deck. Leider mehrfach wegen Regen unterbrochen oder nicht weitergekommen.  Haben dann im Innern gearbeitet. Wände, Bretter lackiert usw. Die Werft hast uns auch erlaubt Holzteile in die leere Halle zu bringen und dort zu streichen und trocknen lassen. Danke!

Niedergangsluke demontiert um die innere Holverkleidung zu erneuern. Prompt gab es Regen. Unseren Cockpittisch in einePlane eingewickelt und als Niedergangsdeckel verwendet. Hat zu 99% funktioniert.  War das Wetter bisher eher unerträglich heiß, 38 und 40 Grad, wurde es jetzt immer regnerischer. Immer wieder Regen der uns doch sehr behinderte, mußten doch viele Arbeiten draußen erledigt werden, so z. B. die Reparatur des Niedergangsdeckel.

An Steuerbord die fehlenden Luken eingebaut. Diese mußte zuvor natürlich aufgearbeitet, gereinigt werden.  Aber nicht nur die Luken, auch die Innenseiten der Bordwand mußte geschliffen, grundiert und mehrfach gestrichen werden. Erst dann kommt der Einbau.

Wir haben, nachdem wir im Mai ja die Versuchskarnickel dabei hatten, jetzt die Originale mit dem Namen und Logo unseres Schiffes dabei. Unter Federführung von Anne haben wir diese angebracht. Sieht gut aus - meinen wir!

Eine echte Odysee ist der Kauf von Holz, bzw. das finden von Geschäften in denen man Schiffsbausperrholz kaufen kann. Nach langem Suchen und Fragen bekamen wir schließich eine Andresse in Triest. Sonntags einen Ausflug gemacht und nach der Adresse gesucht und auch gefunden. Dort haben wir dann auch Sperrholzplatten gekauft, die man uns für den PKW-Transport entsprechend zugeschnitten hat.

Am 22.9. kam dann der Bruder von Anne um uns mit der Elektrik zu helfen. Sein Beruf. Heißt Kabel verfolgen, beschriften, neu verlegen in Kanäle und Rohre, Navi-schrank neu verdrahten usw... Hat sich gelohnt! Sh. Bilder. Richtig Arbeit, am 30.9. waren wir fertig.
Am 01.10. einen wohlverdienten Ausflug zusammen gemacht, seine Frau ist mit dem Zug inzwischen nachgekommen, am 2.10. sind die Beiden dann weitergereist.

Neubau des Steuerpultes begonnen. Ausgesägt und lackiert. Denn Aufbau im Cockpit gereinigt, wo nötig entrostet, neu gestrichen. Holzplatte für die Elektroverteilung eingebaut.

Schablonen für die Arbeitsplatten in unseren beiden Sanitärräumen angefertigt und anschließend aus einer Resopalplatte ausgeschnitten.
Versucht die Fender zu reinigen. Geht mehr oder weniger nicht. Nach einer Stunde aufgegeben. Die Fenderstrümpfe gewaschen, das geht wenigstens. An Deck und im Cockpit gestrichen und bei Schlechtwetter im Innern weiter Lackierarbeiten gemacht. Man bedenke, an Deck muß immer erst grundiert werden, blanke Stellen mit Zinga vorgestrichen werden, dann mind. 3 x Deckfarbe.
Holz im Innern ist immer 3 mal lackiert, draußen mindestens 5 oder gar 6 mal.

Sonntag den 8.10. haben wir dann mal die Barcolana in Triest beobachtet. Ein riesen Volksfest in der Gegend. wir fanden einen schönen Aussichtsplatz auf den Klippen bei Proseco. Wahnsinnig viele Schiffe! In der Sonne noch einen kleinen Spaziergang gemacht.

Ja Sonntags, einige Ausflüge alleine oder mit unseren Gästen gemacht. Mal im Städchen bummeln und Eis essen, mal im Outlet in Palmanova Geld ausgegeben. Andermal waren wir in Triest, in Muggia, in Koper, selbst in Lubljana waren wir Bekannte besuchen.
Es gab gemeinsame Essen mit anderen Seglern, bei Paul und bei uns und irgendwie rast so die Zeit dahin.

Am 9. und 10.10. gepackt. Gerüst abbauen, Anhänger und Auto beladen, gepackt und geputzt. Verabschiedungsrunde von den bekannten Seglern.

Am 11.10. machten wir uns auf den Heimweg. 7 Uhr aufstehen, Vesper für unterwegs gemacht, alles fertig aufgeräumt, Schiff abgedeckt,geduscht und in der Nautec gefrühstückt. Um 12 Uhr Abfahrt. An der letzten Raststelle in Italien noch einen letzten Espresso genossen und dann weiter. Inn Salzburg an der Grenze Megastau wegen Grenzkontrolle. Denn umfahren mit etlichen kleineren Staus, hat uns ca. 1 Std. gekostet. Ankunft zuhause 23 Uhr. Uff.
   



Gasanlage

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: Gasanlage
Nochmal zurück zum Mai 2017. Hatte es ja im ersten Post 2017 schön erwähnt das die Gasanlage neu eingebaut wird und unsere Freunde daher zu Besuch kommen. Er hat diesen Beruf gelernt und nen Meister darin und daher bestens ausgebildet.

Wir sind da einige Tage mehr liegend als sonst was durch das Schiff / die Bilge gekrochen nd haben die Leitungen vom Gaskasten am Bug bis szur Pantry verlegt. Verschraubungen soweit als möglich vermieden, kann schon nichts undicht werden, die notwendigen Durchgänge durch Schoten etc. gut "gepolstert" und mit entsprechenden Schellen befestigt.

Im Motorraum die Kupferleitung an der "Decke" lang bis unter den Schrank verlegt und durch den Boden ins Innere. Eine mehr als mühsame Geschichte, da unten ist ja sooooo viel Platz.

Wir haben mehrere Absperrhähne eingebaut, einen gleich am Gaskasten und einen weiteren im Küchenschrank direkt vor dem Schlacu der zum Herd geht.

Anne hat derweil weiter im Innenraum gewerkelt. Die Schaps in der Pantry gestrichen, Wände geschliffen und lackiert, eingekauft und mit Susanne zusammen den Alltag am laufen gehalten.  

An den Wochenenden Ausflüge an die Timavoquelle und zum Rilkeweg. Dieser Weg oben auf den Klippen zum Schloß von Duino ist immer wieder ein Erlebnis. Dann waren wir noch in Triest und Muggia.

Schön wars!




Wetterkapriolen die Zweite....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: Wetter
Wetter sonnig, nachmittags zieht es wieder zu;
Am Abend dann schwarz, tiefschwarz, gleiches Spiel wie gestern.

Offenbar ziehen gerade etliches Tiefs von West nach Ost und bringen dieses bescheidene Wetter mit.

Heute im Motorraum an Steuerbord das zweitemal Zinga gestrichen. Wenn da nur nicht immer soviel Platz wäre ...:-(((

Dann mal wieder gründlich aufgeräumt. Müll weg, Mallerwerkzeuge aussortiert und so manches Teil entsorgt. Anne war einkaufen, Wäsche machen, Alltag halt und die eingerissene Ecke von gestern hat Sie auch repariert.

Na am Abend wieder das gleiche Spiel wie gestern. Es wurde schwarz und schwärzer... Vorsichtshalber den ersten Teil unseres Sonnen- schutzes wieder abgebaut. Ganz so heftig wie gestern ist es bis jetzt noch nicht. Noch kachelts und regnets. Mal sehen was der Abend und die Nacht noch so bringt.



Wetterkapriolen

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: Wetter
Wetter sonnig, nachmittags zieht es zunehmend zu;
am Abend dann schwarz, tiefschwarz.

Nach einem geruhsamen Sonntag weiter im Motorraum gearbeitet. Staub raus, mit Aceton gereinigt und erste Lage Zinga gestrichen.

An Backbord sind wir schon ein ganzes Stück weiter, dort mit Bilgefarbe gewalzt und gepinselt. Am Abend dann kurze Hektik. Klar sahen wir die schwarze Wand, das Gewitter und den Regen kommen. Aber von jetzt auf gleich kam eine Boenwalze daher und wir mußten schnell die erste Bahn unseres Sonnen- und Wetterschutzes abbauen. Ging nicht ganz ohne Schaden ab. An einer Ecke riß uns Kamerad Wind die Plane ein, bzw. die Befestigungsschnur ab.

Nach den heftigen Böen war der Spuk recht schnell vorbei und es regnete. Dabei kühlte es deutlich ab, was nach der Hitze der letzten Tage recht angenehm war.

Fast hätte ich es vergessen, am Nachmittag hupte es draußen, Klaus, Segelfreund aus dem fränkischen, ebenfalls seit Jahren mit seinem Segelboot hier, ist eingetroffen. Großes Hallo und Freude.
Bilder zum fertigen Motorraum gibt es später.


Regenpause...

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Wetter: Regen, Gewitter, Wolkenberge
Temperatur: 24 Grad
Luftdruck: 1007 hp
Wind aus Süd und Östl. Richtungen, Böig, heult durch den Wantenwald

Ausschlafen war heute die Devise. Das Wetter wie vorhergesagt, so daß draußen nicht gearbeitet werden kann. Gut gefrühstückt und dann aufgeräumt. Kataloge nach Ersatzteilen durchsucht und erste Spleißversuche gestartet. Erfolg wegen unzureichender Ausrüstung bescheiden. Uns fehlen Spleißnadeln.

Eingekauft, für die letzten Tage und zum mitnehmen und von einem heftigen Regenguß überrascht worden. Es gibt Hornhecht mit Zuccinigemüße, Weißbrot und Rotwein. Die nasse Phase im Bistro des Supermarktes abgewettert. Geht auch....

Morgen warten wir auch einen Schweißer der uns bei der Reparatur des Kiels helfen soll. Mal sehen.



Auf des Messers Schneide....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
....steht es manchmal. Wir sind gefrustet. Beide. Arbeit, Arbit, Arbeit...... Der Staub und Dreck jeden Tag nervt. Manchmal ist es dann einfach zuviel und man / Mann / Frau möchte den "Bettel" hinschmeißen. Aber wir rappeln uns dann wieder auf, motivieren uns gegenseitig und weitergehts.

Letzte Nacht gab es unerwartet Regen. Laut Wetterbericht sollte der erst morgen kommen, aber Petrus hat den wohl nicht gelesen...
Also schnell raus, Handtücher, Sitzpolster etc. schnell in Sicherheit, sprich ins Trockene schaffen. Luken dicht und weiterschlafen.

Heute Morgen wieder Sonnenschein. Morgen Gewitter und Regen - sagt der Wetterbericht. Mal schaun.

Unsere Streifen sind geklebt. Gut sieht`s aus. Unser Berater hatte recht, die Breite ist genau richtig. Dito die Größe des Namensschriftzuges. Er hat uns zwei Muster mitgegeben, zum probieren. Wir plädierten für die kleinere Schrift, müssen aber ihm rechtgeben, die größere Schrift ist besser. Ob man das auf den Bilder erkennt?

Temperatur heute 27 Grad, Wind heute nacht moderat mit kräftigen Böen, am Tag leichter Wind aus östlichen Richtungen.
Luftdruck 1010 hp leicht fallend.




Was bisher geschah - oder der Staubwüste entkommen

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Wetter war bisher sehr gut. Seite Montag immer Sonne und blauer Himmel.
Heute regnet es und es hat merklich abgekühlt. Das Thermometer in der Pantry zeigt nur noch 21 Grad...

Die gesamte Bilge vom Bug bis zum Wassertank entrostet, alte Farbe entfernt. Dito die Backbordseite. Heißt die die Gäste und Kinderkabine soweit nötig entrostet und alte Farbe entfernt.

Die Überraschung mit unserem Wassertank habe ich ja schon erwähnt. Die Terexscheiben hatten Hochbetrieb. Unangenehme Begleiterscheinung ist der Staub. Täglich alles soweit wie möglich abdecken, dazu haben wir alte Bettücher, Bezüge etc.,dann wieder aufdecken dort wo der Platz gebraucht wird. Küche und Achterkabine werden zum wohnen ja gebraucht.

Da trotz abdecken der Staub durch Ritzen und Lücken kommt, heißt das auch jeden Abend putzen, saugen, wischen.... Macht richtig Freude..:-((

Auf den Bildern ist der Staub schön zu sehen. Die anderen Bilder zeigen vorher und nachher. Denke den Unterschied sieht man.

Jetzt aber ist es geschafft. Teilweise bereits mit mit Azeton entfettet und mit Zinga vorgestrichen.

Na ja, und daneben findet das alltägliche Leben statt. Einkaufen, kochen, essen und auch mal ein Bierchen zischen. Mit anderen Seglern zu Beispiel. So hatten wir mal Georg zu Gast beim Abendessen und beim Feierabendbier. War ein echt netter Abend. Danke Schorsch!

Freitag (gestern) sind dann unsere Freunde Hans und Susanne eingetrudelt. Großes Hallo und Begrüßungsgebell von Bobby. Bobby ist ein vorwitziger Zwergpudel.

Nächste Woche geht’s dann los mit dem Einbau der Gasanlage.

Leider haben wir unseren Foto zuhause vergessen und müssen uns jetzt mit Handyfotos begnügen.



Arbeit und Überraschung

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Wetter heute mal sonnig mal wolkig, aber trocken. Morgens noch frisch, später 23 Grad.

Heute angefangen die Bilde an Backbord und Mittschiffs zu sanieren. Also erstmal alles abhängen, abdichten damit der Staub sich nicht im ganzen Schiff verteilen kann. Hatten wir schon, brauchen wir nicht wieder. Schaden macht klüger...  Alte Farbe und Anrostungen abgeklopft.
Morgen mit der Terexscheibe ran.

Eine Überraschung gab es auch mal wieder. Leider keine besonders gute. Unser wassertank hat ein Loch. An Backbord, zur Bilge unter der Mittschiffskoje hin. Zum Glück kein Großes so das es recht gut repariert werden kann. Ein Punkt mehr auf der To Do - Liste.

Die Capitana hat wieder den Pinsel geschwungen, gestrichen und lackiert. Gut sieht die Wand wieder aus.

Plan für die Wasserverteilung, Kalt- und Warmwasser, erstellt. Sonst gibt es heute nicht viel zu berichten.

Gute Nacht zusammen.



Gasleitung und Lackiererei

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Wetter: bewölkt, hin und wieder Nieselregen. 18 bis 20 Grad.

Wir sind in Monfalcone und bereiten alles vor um die Gasleitungen zu verlegen. D, h, vom Kasten für die Gasflaschen der sich an steuerbord unter dem Vordeck befindet soll eine Kupferleitung bis zur Pantry gelegt werden.

Das machen wir aber nicht selber sondern ein Gas-/Heizung- und Sanitärmeister. Soll ja schließlich richtig und dicht sein. Wir müssen nur die Vorbereitungen treffen. Hört sich leicht an, bedeutet aber ne Menge Arbeit.

Die Leitung soll auf der Backbordseite verlegt werden. Dazu müssen wir zunächst die Bilge und die Stauräume unter den Backbordkojen leer räumen.  Während Anne in der Pantry Wände lackiert, räume ich Schoten, Fallen und Festmacher, Werkzeug, Ersatzteile und was immer da lagert aus. Aber wohin damit??

Die Seile hängen wir an Deck an die Reeling und an eine Stange die ich am Bug quer auf der Reeling festmache. Alles was nicht nässeempfindlich ist kommt ebenfalls an Deck und wir mit einer Plane zugedeckt.

Am Ende des Tages haben wir es geschafft, die Bilge und Stauräume sind leer und morgen kann es loasgehen. Schleifen, Rost entfernen, streichen. Mehr davon morgen.

In der Pantry hat sch auch einiges getan. Anne hat die Wand hinter der Kühlbox lackiert, das Regal für Teller gestrichen und die Besteckschublade ausgekleidet.

Zudem wieder lecker gegessen. Fisch aus der Pfanne mit Kartoffeln und Salat. Dazu lecker Rotwein. Was brauchts`s mehr.

Jetzt ist es 22.29 Uhr, Axel von Guns N Roses singt und ich mach hier Schluß. Bis morgen.
 



Erste Nacht und erster Tag

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Ausschlafen - tut nach der langen Fahrt auch gut. Wobei die Nacht dank Wind durchwachsen war. Es heulte und rüttelte ganz nett.

Aber Italien enttäuscht uns nicht. Am vormittag beruhigt sich der Wind und die Sonne lacht. Blauer Himmel, ein paar Wölkchen, es wird ein schöner Tag. Hach - mal tief duchgeatmet - schön hier zu sein.

Heute erstmal Schiffle putzen, Auto ausräumen, Taschen ausräumen und alles verstauen. Für Wasser sorgen, WC in Betrieb nehmen, Werkzeug und mitgebrachte Teile etc. verstauen, Einkaufliste schreiben und dann ab ins Städtle...

Wir gehen in unseren "alten" Supermarkt, glaube die kennen uns dort schon, und kaufen tüchtig ein. Wasser, Bier, Wein, Brot, Wurst, Käse Gemüse und natürliche Oooobst! Gefühlte weitere tausend Sachen und Fisch!

Mit vollem Einkaufswagen zum Auto und heim. Jetzt alles die Leiter hoch aufs Schiff. Der weniger schöne Teil beim Einkaufen.

An der Warmtheke haben wir uns ne leckere Lasagne genehmigt, die wird jetzt mit Genuß vertilgt. Lecker!

Ein kleiner Rundgang über das Gelände zeigt, es hat sich nichts verändert. Ein bekanntes Autokennzeichen sagt uns, daß Klaus ( ein seit Jahren bekannter Segler) auch da ist. Also mal am Boot geklopft und "Hallo" gesagt. Dabei bleibt es meistens nicht, also noch ein "Hallobier" (wie schreibt man das denn jetzt?) zusammen getrunken und über Boote (was sonst) geplaudert.



Es geht weiter!

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Kalt ist es. Trüb. Wetter zum auswandern.

Wir packen. Es geht nach Monfalcone zum Boot. Eigentlich wollten wir schon Samstag los, aber da an diesem Tag unsere neuen Mieter ihren Einzug hatten und für gestern noch ein Handwerkertermin anstand, mußten wir aus heute verschieben.

Wir lassen es ruhig angehen. Gestern hab ich schon mal den Hänger geladen. Unseren neuen Hauptanker (Bügel), und unseren künftigen Heckanker. Letzterer ist ein Geschenk von unserem Segelfreund Jakob, der jetzt aber lieber Womo fährt.

Unser Gerüst muß auch mit, wir wollen Zierstreifen kleben. Zwei weiße Streifen. Ein breiter und ein schmaler. Bilder gibt`s wenn se dran sind.

Ersatz, Werkzeug und und und.... Alles muß rein ins Auto, Ein Fahrrad auf`s Dach, eines in den Hänger.  Das war gestern.

Gemütlich frühstücken, Letzte Taschen und Tüten mit Klamotten und Schuhe und los geht’s. 10.30 Uhr. A81, A8 München und dann Richtung Salzburg. Weiter über Villach in Richtung Udine. Ankunft Monfalcone 21.30 Uhr. Mit Pausen und so, eine ruhige Fahrt ohne Besonderes. Wetter – na ja... wärmer ja, aber schöner......?

Es bläst mal wieder – und wie! Freund Wind heult um Masten und durch Wanten das es die wahre Freude ist. Na super.... Aber hilft nix und hört in spätestens drei Tagen auch wieder auf.
Alos Leiter vom Autodach und ans Schiff, Taschen, Schlafsäcke raus / rauf, Lebensmittel noch schnell ins Schiff schaffen und dann ab in die Koje.

Endlich wieder da beim Schiffchen....



Weiter
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü