Zusammenfassung Juli - Oktober - Logbuch - SY Nuepi

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Zusammenfassung Juli - Oktober

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: 2017
Versuche hier eine Zusammenfassung, einen Überblick zu geben was wir in 2017 noch so alles "angestellt" haben.
Details findet ihr in der Rubrik Refit und "Nuepi". Auch mehr Bilder.

Außer Arbeit ist da noch der Alltag, also kochen, essen, aufräumen, einkaufen usw... Das ist wie zuhause auch und kann jeder nachvollziehen.

Anne hat viel genäht. Aus Zeltstoff haben wir jetzt neue Sonnenverdecks. Für die Wanten hat sie Einschnitte mit Klettverschluß gemacht. Mal sehen wie haltbar das ist wenn es richtig windet. Eine Abdeckhaube für den Außenborder und für unsere Ankerwinde. Letztere hat uns ohne viel Aufhebens ein Werftmitarbeiter mit dem Gablstabler von unten "hochgereicht", so daß die im Nu wieder an ihrem Platz montiert werden konnte.

Am 24.7. hatten wir dann die Generalprobe für unser Sonnendach. Es regnete und windete wie "Harry". Aber alles hielt, nur die Klettverschlüße sind noch nicht das Gelbe vom Ei. Ein Einschnitt ist eingerissen, den hat die Capitana inzwischen wieder repariert und alle verstärkt. Wir denke über 2-Wege Reißverschlüsse nach.

Überhaupt hat das Wetter uns etliche Male Arbeit beschert indem wir bei Starkwind unser Sonnendach lieber abgebaut haben und am nächsten Tag wieder aufbauen durften....  Na ja, jedenfalls besser als kaputt -oder?

Während die Capitana unsere Sitzbankhölzer für das Cockpit aufgearbeitet hat, habe ich mich unserem Wassertank gewidmet.
D.h., Sie hat die Bretter gereinigt und mehrfach geölt, ich habe den Tank der mit Schlingerblechen unterteilt ist, gereinigt und die defekte alte Beschichtung so gut als möglich entfernt. Das ist ne üble Arbeit weil man im Liegen nur schwer an alle Stellen rankommt. In den Tank rein geht auch nicht, dazu ist er zu trotz des Volumens von 1.200 Litern zu klein. Sh. Bilder.
Anschließend den Tank mit Zementschlämme ausgekleidet. Fünf Anstriche oder anders ausgedrückt, 25 kg reinen Zement verarbeitet.
Heißt, streichen, trocknen lassen, wieder streichen, trocknen usw....

Auf dem Vorschiff alte Farbe entfernt, Grundiert und mehrfach gestrichen. Dichtungen und Deckel ( 3Stück) des Wassertanks gereingt und aufgearbeitet.

Am 18.8. kam ein Überraschungsbesuch. Freunde, Anita und Wolfgang, die Urlaub in Slowenien machten, fuhren einen Umweg nach Hause über Monfalcone und verbrachten das Wochenende bei uns. Toll war das, hat viel Freude bereitet.

Weitere Arbeiten an Deck. Leider mehrfach wegen Regen unterbrochen oder nicht weitergekommen.  Haben dann im Innern gearbeitet. Wände, Bretter lackiert usw. Die Werft hast uns auch erlaubt Holzteile in die leere Halle zu bringen und dort zu streichen und trocknen lassen. Danke!

Niedergangsluke demontiert um die innere Holverkleidung zu erneuern. Prompt gab es Regen. Unseren Cockpittisch in einePlane eingewickelt und als Niedergangsdeckel verwendet. Hat zu 99% funktioniert.  War das Wetter bisher eher unerträglich heiß, 38 und 40 Grad, wurde es jetzt immer regnerischer. Immer wieder Regen der uns doch sehr behinderte, mußten doch viele Arbeiten draußen erledigt werden, so z. B. die Reparatur des Niedergangsdeckel.

An Steuerbord die fehlenden Luken eingebaut. Diese mußte zuvor natürlich aufgearbeitet, gereinigt werden.  Aber nicht nur die Luken, auch die Innenseiten der Bordwand mußte geschliffen, grundiert und mehrfach gestrichen werden. Erst dann kommt der Einbau.

Wir haben, nachdem wir im Mai ja die Versuchskarnickel dabei hatten, jetzt die Originale mit dem Namen und Logo unseres Schiffes dabei. Unter Federführung von Anne haben wir diese angebracht. Sieht gut aus - meinen wir!

Eine echte Odysee ist der Kauf von Holz, bzw. das finden von Geschäften in denen man Schiffsbausperrholz kaufen kann. Nach langem Suchen und Fragen bekamen wir schließich eine Andresse in Triest. Sonntags einen Ausflug gemacht und nach der Adresse gesucht und auch gefunden. Dort haben wir dann auch Sperrholzplatten gekauft, die man uns für den PKW-Transport entsprechend zugeschnitten hat.

Am 22.9. kam dann der Bruder von Anne um uns mit der Elektrik zu helfen. Sein Beruf. Heißt Kabel verfolgen, beschriften, neu verlegen in Kanäle und Rohre, Navi-schrank neu verdrahten usw... Hat sich gelohnt! Sh. Bilder. Richtig Arbeit, am 30.9. waren wir fertig.
Am 01.10. einen wohlverdienten Ausflug zusammen gemacht, seine Frau ist mit dem Zug inzwischen nachgekommen, am 2.10. sind die Beiden dann weitergereist.

Neubau des Steuerpultes begonnen. Ausgesägt und lackiert. Denn Aufbau im Cockpit gereinigt, wo nötig entrostet, neu gestrichen. Holzplatte für die Elektroverteilung eingebaut.

Schablonen für die Arbeitsplatten in unseren beiden Sanitärräumen angefertigt und anschließend aus einer Resopalplatte ausgeschnitten.
Versucht die Fender zu reinigen. Geht mehr oder weniger nicht. Nach einer Stunde aufgegeben. Die Fenderstrümpfe gewaschen, das geht wenigstens. An Deck und im Cockpit gestrichen und bei Schlechtwetter im Innern weiter Lackierarbeiten gemacht. Man bedenke, an Deck muß immer erst grundiert werden, blanke Stellen mit Zinga vorgestrichen werden, dann mind. 3 x Deckfarbe.
Holz im Innern ist immer 3 mal lackiert, draußen mindestens 5 oder gar 6 mal.

Sonntag den 8.10. haben wir dann mal die Barcolana in Triest beobachtet. Ein riesen Volksfest in der Gegend. wir fanden einen schönen Aussichtsplatz auf den Klippen bei Proseco. Wahnsinnig viele Schiffe! In der Sonne noch einen kleinen Spaziergang gemacht.

Ja Sonntags, einige Ausflüge alleine oder mit unseren Gästen gemacht. Mal im Städchen bummeln und Eis essen, mal im Outlet in Palmanova Geld ausgegeben. Andermal waren wir in Triest, in Muggia, in Koper, selbst in Lubljana waren wir Bekannte besuchen.
Es gab gemeinsame Essen mit anderen Seglern, bei Paul und bei uns und irgendwie rast so die Zeit dahin.

Am 9. und 10.10. gepackt. Gerüst abbauen, Anhänger und Auto beladen, gepackt und geputzt. Verabschiedungsrunde von den bekannten Seglern.

Am 11.10. machten wir uns auf den Heimweg. 7 Uhr aufstehen, Vesper für unterwegs gemacht, alles fertig aufgeräumt, Schiff abgedeckt,geduscht und in der Nautec gefrühstückt. Um 12 Uhr Abfahrt. An der letzten Raststelle in Italien noch einen letzten Espresso genossen und dann weiter. Inn Salzburg an der Grenze Megastau wegen Grenzkontrolle. Denn umfahren mit etlichen kleineren Staus, hat uns ca. 1 Std. gekostet. Ankunft zuhause 23 Uhr. Uff.
   



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