09/2014 - Logbuch - SY Nuepi

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Zusammenbauen und Dichtung schnitzen.....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Unser Plan für den zweiten diesjährigen Arbeitsurlaub sieht den Einbau der Luken an Backbord, Fertigstellen der Innenverkleidng der Salonfenster vor. Außerdem das Überwasserschiff fertigstellen. Das hat auch ganz gut funktioniert, bis auf - ja die übliche Verzögerung in Form von bekannten Unebenheiten der Bordwand bei der Bad/WC-Luke die partout nicht dicht wurde. Neue Dichtung, eine Dichtung innen, eine außen, alles hat nicht geholfen.Mit einer Dichtung außen hätte es den äußeren Ring dermaßen verbogen, daß wir diese Option verwerfen mußten. Das obwohl wir die Unebenheiten des frühren Unfallschaden so gut als möglich geschliffen und gespachtelt haben. Also hab ich mich hingesetzt und habe in stundenlanger Arbeit eine der alten Dichtung zurecht geschnitzt!  Habe sie den Unebenheiten der Bordwand angepaßt. Sitzt und ist dicht! Wäre doch gelacht...  Details unter SY Nuepi / Refit.
Mit lackieren ist es leider nichts geworden, da müssen wir im Oktober nochmal her.

An den Sonntagen haben wir die italienische Sonne genossen, dazu leckeres Essen in unserem Lieblingsrestaurant und uns treiben lassen. Gelatti im Städtchen geschlemmt und am Kanal die Ruhe und Natur genossen. Mittwochs, wie meistens, auf dem Markt eingekauft.
Das sind so die Urlaubstage (Stunden) die wir uns dann trotz aller Arbeit gönnen.

In Kurzform findet Ihr unsere Arbeiten einschl. Bildern unter der Rubrik "Refit".

Hier die Zeittabelle:
Mo. 08.09.14 Anreise, Ankunft 20 Uhr. Niedergang aufdecken, das Nötige an Bord geschafft, etwas vespern und gute Nacht.
Die. 09.09.14 Auto ausladen, einkaufen gehen, Abdeckplane abbauen, Sonnenschutz aufbauen, mit unserem freundlichen italienischen Nachbarn Gigi ein "Willkommenbier" getrunken. Wir haben aus D einen gebrauchten Küchjenkühlschrank mitgebracht. Diesen an Bord geschafft. Der sollte uns wären der Renovierung der Pantry gute Dienste leisten. Er sollte ins achtere Bad. Aber denkste.
Ging nich durch die Tür! Also Türrahmen teilweise, Tür und Handlauf komplett abgebaut. Dann ging es - aber grad so!
Neben Schiff unser mitgebrachtes Gerüst aufgebaut.
Mi. 10.09.14 Rostflecken am Bug (Bugspriet) und am Heck (Badeplattform) entrostet und grundiert.
Do. 11.09.14 Regen - Luken geputzt, auseinander genommen und poliert. Scheibe gereinigt. Zusammengebaut und Verschlüsse eingestellt.
Frei. 12.09.14 Badeplattform fertig entrostet und grundiert. Deck geputzt. Bb.-seite des Rumpfes außen gewaschen / gereinigt.
Regen!! Mist auch.
Sa. 13.09.14 Regen - Also wieder Luken aufgearbeitet. Lufthutzen innen gestrichen. Nachdem der Regen aufgehört hat, Überwasserschiff abgeschmirgelt und abgewaschen = Vorbereitung vor die nächste Beschichtung.
So. 14.09.14 Wir bauen unser Beiboot (Bananaboot) auf und machen eine Tour auf den Kanälen.
Mo. 15.09.14 Überwasserschiff fertig abgeschmirgelt und abgewaschen. Lukenverschlüsse Bb. ausgebaut und entrostet, gespachtelt.
Di. 16.09.14 Lukenausschnitte weiter entrostet. Luke im Bad achtern mittig starke Beule. (War ein Schaden beim Voreigner - Rempler). Beulen innen und außen verspachtelt. Spachtel geschliffen. Mit Feinspachtel von Yachtcare nachbearbeitet.  Alle entrosteten und geschliffenen Stellen 2 x mit Zinga grundiert. Luken geputzt.
Am Abend und in der Nacht heftiger Wind.
Mi. 17.09.14 Draußen kachelt es. Wir gehen einkaufen. Dannach weiter die Lukenausschnitte in der Bordwand gespachtelt und geschliffen.
Do. 18.09. - Frei. 19.09.14 Die Lukenausschnitte weiter für den Einbau vorbereitet. Wo Grundierung fertig waren, innen mit Vorstreichfarbe gestrichen. Deckenpanele in der Achterkabine angebracht.
Da es nachmittags wieder regnete Schrauben und Hutmuttern für die Luken gereinigt.
Sa. 20.09.14 Regen - mit Unterbrechungen den ganzen Tag. Also weiter Schrauben vorbereitet, Holzinnenverkleidungen feingeschliffen und in Regenpausen Luken eingebaut.
Für das achtere Bad wie vorstehend beschrieben die Dichtung geschnitzt und zigmal aus- und anprobiert. Die Beulen konnten nicht eben gemacht werden.
Unsere Capitana war danach ziemlich fertig. Mußte Sie doch in Konkurrenz zum Kühlschrank auf einem wackligen Brett stehen und bei den Einbau- und Anpassungsversuchen von innen mithelfen. Kein Platz zum aufrechten Stehen, Arme zum Abstützen auf dem Kühlschrank gebraucht, da tun nach 4 Stunden und zigmal anhalten der schweren Luken Finger, Arme Nacken und Schultern weh.

Arme Capitana.

So. 21.09.14 Radtour gemacht, Eis geschlemmt und in der Marina zu Abend gespeist.

Mo 22.09.14 Überwasserschiff mit Aceton gereingt. Lukenausschnitte innen mit Vorstreichfarbe gestrichen. Farbe unter Fußreling angeschliffen. Wind nimmt zu, wird stürmisch. Regen kommt dazu. Wir bauen den Sonnenschutz ab. Luken abgedeckt.
Di. 23.09.14 Unterwasserschiff abgeklebt. Luken wieder ausgebaut. Rumpf mit Pox Barrier, (letzte Beschichtung vor dem Lack) gestrichen.
Nicht fertig geworden wegen Regen. Wutausbruch des Kapitäns....
Mi. 24.09.14 Uff - Fertig. Ü-Schiff ist jetzt grau. 10Uhr angefangen, 17.30 Uhr fertig mit streichen. 4 x Farbe anmischen.

Do. 25.09.14 Heute soll der Schlußanstrich in Blau erfolgen. Aber - oh Schreck!! Der Härter ist eingetrocknet!! Wir können nicht lackieren! Dann fängt es auch noch an zu regnen. Was tun?  Wir telefonieren mit unserem Lieferanten. Ersatzhärter kann geliefert werden, allerdings dauert die Lieferung nach Italien zu lange, also nach Hause und dann nochmals nach Monfalcone fahren.

So verbringen wir den Regentag mit den Holzverkleidungen im Salon und in Regenpausen mit dem Einbau von Luken.

Frei. 26.09.14 Luken eingebaut. Dichtheitstest mit Wasserschlauch. 3 Luken undicht. Also wieder raus, neue Dichtungen rein und 2 wieder eingebaut. Da wir keine neuen Dichtungen mehr hatten in der Navi wieder die Holzplatte mit Schlauchdichtung zugeschraubt. Fensterauschnitte (Holzinnenverkleidung) im Salon zum dritten Male lackiert.
Feierabend um 17.15 Uhr. Dann Gerüst abgebaut an Bord verstaut, wird im Oktober wieder gebraucht, Anhänger beladen und gepackt.
Sa. 27.09.14 Gefrühstückt, aufgeräumt, Auto gepackt, Schiff abgedeckt / eingepackt, eine wohltuende Dusche genossen, einen Kaffee in der Bar genehmigt, noch mal schnell eingekauft und um 15 Uhr Richtung Heimat gestartet. Ankunft nachts um 1 Uhr.

Uff.
 










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