05/2017 - Logbuch - SY Nuepi

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Was bisher geschah - oder der Staubwüste entkommen

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Wetter war bisher sehr gut. Seite Montag immer Sonne und blauer Himmel.
Heute regnet es und es hat merklich abgekühlt. Das Thermometer in der Pantry zeigt nur noch 21 Grad...

Die gesamte Bilge vom Bug bis zum Wassertank entrostet, alte Farbe entfernt. Dito die Backbordseite. Heißt die die Gäste und Kinderkabine soweit nötig entrostet und alte Farbe entfernt.

Die Überraschung mit unserem Wassertank habe ich ja schon erwähnt. Die Terexscheiben hatten Hochbetrieb. Unangenehme Begleiterscheinung ist der Staub. Täglich alles soweit wie möglich abdecken, dazu haben wir alte Bettücher, Bezüge etc.,dann wieder aufdecken dort wo der Platz gebraucht wird. Küche und Achterkabine werden zum wohnen ja gebraucht.

Da trotz abdecken der Staub durch Ritzen und Lücken kommt, heißt das auch jeden Abend putzen, saugen, wischen.... Macht richtig Freude..:-((

Auf den Bildern ist der Staub schön zu sehen. Die anderen Bilder zeigen vorher und nachher. Denke den Unterschied sieht man.

Jetzt aber ist es geschafft. Teilweise bereits mit mit Azeton entfettet und mit Zinga vorgestrichen.

Na ja, und daneben findet das alltägliche Leben statt. Einkaufen, kochen, essen und auch mal ein Bierchen zischen. Mit anderen Seglern zu Beispiel. So hatten wir mal Georg zu Gast beim Abendessen und beim Feierabendbier. War ein echt netter Abend. Danke Schorsch!

Freitag (gestern) sind dann unsere Freunde Hans und Susanne eingetrudelt. Großes Hallo und Begrüßungsgebell von Bobby. Bobby ist ein vorwitziger Zwergpudel.

Nächste Woche geht’s dann los mit dem Einbau der Gasanlage.

Leider haben wir unseren Foto zuhause vergessen und müssen uns jetzt mit Handyfotos begnügen.



Arbeit und Überraschung

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Wetter heute mal sonnig mal wolkig, aber trocken. Morgens noch frisch, später 23 Grad.

Heute angefangen die Bilde an Backbord und Mittschiffs zu sanieren. Also erstmal alles abhängen, abdichten damit der Staub sich nicht im ganzen Schiff verteilen kann. Hatten wir schon, brauchen wir nicht wieder. Schaden macht klüger...  Alte Farbe und Anrostungen abgeklopft.
Morgen mit der Terexscheibe ran.

Eine Überraschung gab es auch mal wieder. Leider keine besonders gute. Unser wassertank hat ein Loch. An Backbord, zur Bilge unter der Mittschiffskoje hin. Zum Glück kein Großes so das es recht gut repariert werden kann. Ein Punkt mehr auf der To Do - Liste.

Die Capitana hat wieder den Pinsel geschwungen, gestrichen und lackiert. Gut sieht die Wand wieder aus.

Plan für die Wasserverteilung, Kalt- und Warmwasser, erstellt. Sonst gibt es heute nicht viel zu berichten.

Gute Nacht zusammen.



Gasleitung und Lackiererei

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Wetter: bewölkt, hin und wieder Nieselregen. 18 bis 20 Grad.

Wir sind in Monfalcone und bereiten alles vor um die Gasleitungen zu verlegen. D, h, vom Kasten für die Gasflaschen der sich an steuerbord unter dem Vordeck befindet soll eine Kupferleitung bis zur Pantry gelegt werden.

Das machen wir aber nicht selber sondern ein Gas-/Heizung- und Sanitärmeister. Soll ja schließlich richtig und dicht sein. Wir müssen nur die Vorbereitungen treffen. Hört sich leicht an, bedeutet aber ne Menge Arbeit.

Die Leitung soll auf der Backbordseite verlegt werden. Dazu müssen wir zunächst die Bilge und die Stauräume unter den Backbordkojen leer räumen.  Während Anne in der Pantry Wände lackiert, räume ich Schoten, Fallen und Festmacher, Werkzeug, Ersatzteile und was immer da lagert aus. Aber wohin damit??

Die Seile hängen wir an Deck an die Reeling und an eine Stange die ich am Bug quer auf der Reeling festmache. Alles was nicht nässeempfindlich ist kommt ebenfalls an Deck und wir mit einer Plane zugedeckt.

Am Ende des Tages haben wir es geschafft, die Bilge und Stauräume sind leer und morgen kann es loasgehen. Schleifen, Rost entfernen, streichen. Mehr davon morgen.

In der Pantry hat sch auch einiges getan. Anne hat die Wand hinter der Kühlbox lackiert, das Regal für Teller gestrichen und die Besteckschublade ausgekleidet.

Zudem wieder lecker gegessen. Fisch aus der Pfanne mit Kartoffeln und Salat. Dazu lecker Rotwein. Was brauchts`s mehr.

Jetzt ist es 22.29 Uhr, Axel von Guns N Roses singt und ich mach hier Schluß. Bis morgen.
 



Erste Nacht und erster Tag

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Ausschlafen - tut nach der langen Fahrt auch gut. Wobei die Nacht dank Wind durchwachsen war. Es heulte und rüttelte ganz nett.

Aber Italien enttäuscht uns nicht. Am vormittag beruhigt sich der Wind und die Sonne lacht. Blauer Himmel, ein paar Wölkchen, es wird ein schöner Tag. Hach - mal tief duchgeatmet - schön hier zu sein.

Heute erstmal Schiffle putzen, Auto ausräumen, Taschen ausräumen und alles verstauen. Für Wasser sorgen, WC in Betrieb nehmen, Werkzeug und mitgebrachte Teile etc. verstauen, Einkaufliste schreiben und dann ab ins Städtle...

Wir gehen in unseren "alten" Supermarkt, glaube die kennen uns dort schon, und kaufen tüchtig ein. Wasser, Bier, Wein, Brot, Wurst, Käse Gemüse und natürliche Oooobst! Gefühlte weitere tausend Sachen und Fisch!

Mit vollem Einkaufswagen zum Auto und heim. Jetzt alles die Leiter hoch aufs Schiff. Der weniger schöne Teil beim Einkaufen.

An der Warmtheke haben wir uns ne leckere Lasagne genehmigt, die wird jetzt mit Genuß vertilgt. Lecker!

Ein kleiner Rundgang über das Gelände zeigt, es hat sich nichts verändert. Ein bekanntes Autokennzeichen sagt uns, daß Klaus ( ein seit Jahren bekannter Segler) auch da ist. Also mal am Boot geklopft und "Hallo" gesagt. Dabei bleibt es meistens nicht, also noch ein "Hallobier" (wie schreibt man das denn jetzt?) zusammen getrunken und über Boote (was sonst) geplaudert.



Es geht weiter!

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Kalt ist es. Trüb. Wetter zum auswandern.

Wir packen. Es geht nach Monfalcone zum Boot. Eigentlich wollten wir schon Samstag los, aber da an diesem Tag unsere neuen Mieter ihren Einzug hatten und für gestern noch ein Handwerkertermin anstand, mußten wir aus heute verschieben.

Wir lassen es ruhig angehen. Gestern hab ich schon mal den Hänger geladen. Unseren neuen Hauptanker (Bügel), und unseren künftigen Heckanker. Letzterer ist ein Geschenk von unserem Segelfreund Jakob, der jetzt aber lieber Womo fährt.

Unser Gerüst muß auch mit, wir wollen Zierstreifen kleben. Zwei weiße Streifen. Ein breiter und ein schmaler. Bilder gibt`s wenn se dran sind.

Ersatz, Werkzeug und und und.... Alles muß rein ins Auto, Ein Fahrrad auf`s Dach, eines in den Hänger.  Das war gestern.

Gemütlich frühstücken, Letzte Taschen und Tüten mit Klamotten und Schuhe und los geht’s. 10.30 Uhr. A81, A8 München und dann Richtung Salzburg. Weiter über Villach in Richtung Udine. Ankunft Monfalcone 21.30 Uhr. Mit Pausen und so, eine ruhige Fahrt ohne Besonderes. Wetter – na ja... wärmer ja, aber schöner......?

Es bläst mal wieder – und wie! Freund Wind heult um Masten und durch Wanten das es die wahre Freude ist. Na super.... Aber hilft nix und hört in spätestens drei Tagen auch wieder auf.
Alos Leiter vom Autodach und ans Schiff, Taschen, Schlafsäcke raus / rauf, Lebensmittel noch schnell ins Schiff schaffen und dann ab in die Koje.

Endlich wieder da beim Schiffchen....



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